BÖTTGES-PAPENDORF-WEILER · Steuerberater Wirtschaftsprüfer · Partnerschaftsgesellschaft mbB

Corona-Ticker

Nachweis über Registereintragungen, Vorlage von Gesellschafterliste im Rahmen von Corona-Hilfsprogrammen

Die Steuerberaterkammer hat uns auf folgendes hingewiesen:

Wir möchten Sie auf die nachfolgenden, wichtigen Klarstellungen hinsichtlich der Eintragung in öffentliche Register und des Nachweises einer Gesellschafterliste für Corona-Hilfsprogramme aufmerksam machen, über die uns das BMWi informiert hat:

1. „Beifügung“ des Nachweises:
Es ist ausreichend, wenn der entsprechende Nachweis dem prüfenden Dritten vorliegt, so dass er der Bewilligungsstelle auf deren explizite Anforderung hin übermittelt werden kann. Es ist nicht notwendig, den Nachweis bereits zum Zeitpunkt der Antragstellung zu übermitteln oder ungefragt der Bewilligungsstelle zuzusenden.

2. Zeitpunkt der Eintragung ins Transparenzregister:
Soweit die Bewilligungsstelle einen Nachweis über die tatsächlichen Eigentümerverhältnisse nicht bereits im Rahmen der Antragstellung anfordert, muss die Eintragung in das Transparenzregister spätestens zu dem Zeitpunkt erfolgt sein, zu dem die Schlussabrechnung vorgelegt wird.

Weitere Corona-Hilfen für Unternehmen in Härtefällen angekündigt

Bund und Länder bringen Härtefallhilfen auf den Weg – wichtige Ergänzung der umfassenden Unternehmenshilfen

Bund und Länder haben sich am 18. März 2021 auf die Ausgestaltung der neuen Härtefallhilfen geeinigt. Die Härtefallhilfen sind ein Angebot des Bundes an die Länder. Dazu schließen diejenigen Länder, die sich beteiligen wollen eine Verwaltungsvereinbarung mit dem Bund. Antragstellung und Bewilligung erfolgen bei den jeweiligen Landesstellen.

Zielstellung: Die Härtefallhilfen sollen es den Ländern ermöglichen, diejenigen Unternehmen zu unterstützen, die aufgrund von speziellen Fallkonstellationen unter den bestehenden umfassenden Hilfsprogrammen von Bund und Ländern nicht berücksichtigt sind, deren wirtschaftliche Existenz aber infolge der Corona-Pandemie bedroht wird.

Förderung: Die Höhe der Unterstützungsleistung orientiert sich grundsätzlich an den förderfähigen Tatbeständen der bisherigen Unternehmenshilfen des Bundes, d. h. insbesondere an den förderfähigen Fixkosten. Die Härtefallhilfe sollte im Regelfall 100.000 Euro nicht übersteigen. Der Förderzeitraum ist der 1. März 2020 bis 30. Juni 2021.

Antragsberechtigung: Zugang zu den Härtefallhilfen haben grundsätzlich Unternehmen und Selbstständige. Das jeweilige Bundesland legt die zu erbringenden Angaben zur Antragsberechtigung des Antragstellenden in Anlehnung an die Überbrückungshilfen III fest. Die Angaben umfassen ablehnende Bescheide bisheriger Förderanträge bzw. die Darlegung der Gründe für die fehlende Antragsberechtigung in den bestehenden Hilfsprogrammen von Bund und Ländern.

Antragstellung und -bewilligung: Die Antragstellung erfolgt bei den Ländern und grundsätzlich über „prüfende Dritte“, also beispielsweise über eine Steuerberaterin oder einen Steuerberater. Die zuständige Bewilligungsstelle der Länder entscheidet über die Art und Höhe der Hilfe in eigener Regie unter Billigkeitsgesichtspunkten im Rahmen der verfügbaren Mittel. Jedes Land richtet dazu einen geeigneten Entscheidungsmechanismus, beispielsweise eine „Härtefallkommission“ ein.

(Quelle: PM BMWi vom 19.03.2021)

Details zur Handhabung und den teilnehmenden Ländern stehen noch aus.

 

 

Gute Nachricht für Antragsteller: Abschlagszahlungen für Coronahilfen werden heute wieder aufgenommen

Eine erfreuliche Nachricht für alle, die jetzt dringend auf "ihr" Corona-Geld warten: Nach den Betrugsvorfällen, die in den letzten Tagen zu einem Stopp der Auszahlung von Abschlagszahlungen auf Corona-Hilfen geführt hatten, werden die Abschlagszahlungen heute wieder aufgenommen. 

Dazu heißt es in der Pressemitteilung des BMWi vom 12.3.2021:

Zu den Verdachtsfällen bei den Corona-Hilfen erklärt eine BMWi-Sprecherin:

  1. Die Abschlagszahlungen für die Corona-Hilfsprogramme werden heute wieder aufgenommen. Diese mussten zuvor aufgrund von Betrugsfällen kurzfristig angehalten werden. Die regulären Auszahlungen waren zu keinem Zeitpunkt unterbrochen. Somit ist sichergestellt, dass alle Auszahlungen ab heute wieder vollumfänglich erfolgen.
     
  2. Die kurzzeitige Unterbrechung der Abschlagszahlungen war rechtlich geboten und notwendig, um im Austausch mit den strafrechtlichen Ermittlungsbehörden, aber auch dem BSI und dem Bundesfinanzministerium Unregelmäßigkeiten zu prüfen und Vorkehrungen zu treffen, um die Wiederholung derartiger Betrugsversuche künftig zu verhindern.
     
  3. Mit Stand heute Morgen wurden seit November 2020 bereits rund 9,6 Mrd. Euro an Hilfen an die Betroffenen überwiesen. Bei der November- und Dezemberhilfe sind damit bereits 96 Prozent der Abschlagszahlungen auf den Konten der Empfänger. Die weitere Auszahlung der November- und Dezemberhilfe wird nun von den Ländern vorgenommen. Das reguläre Auszahlungsverfahren liegt seit 12.01.2021 bei der Novemberhilfe und seit 1.2.2021 bei der Dezemberhilfe bei den Ländern. Bei der Neustarthilfe wurden mit Stand heute Morgen 88.913 Anträge gestellt mit einem Volumen von 528 Millionen Euro. 493 Millionen Euro und damit knapp 94 Prozent der beantragten Summe sind auch hier bereits ausgezahlt.

Weitere Verbesserungen im Rahmen der November- und Dezemberhilfe

Die erweiterten EU-Beihilferegelungen erlauben es der Bundesregierung auch im Rahmen der November- und Dezemberhilfe flexibler zu reagieren. 

Insbesondere Unternehmen mit größerem Finanzierungsbedarf können bei der November- und Dezemberhilfen nun wählen, auf welcher beihilferechtlichen Grundlage sie diese Hilfen beantragen. In Betracht kommen folgende beihilferechtliche Rahmenregelungen, auf die Unternehmen ihre Anträge stützen können:

  • Kleinbeihilfenregelung und De-minimis-Verordnung für Beträge bis 2 Millionen Euro.
  • Fixkostenhilferegelung für Beträge bis 10 Millionen Euro. Erforderlich ist ein Verlustnachweis in Höhe der geltend gemachten Zuschüsse, beantragt werden können Zuschüsse in Höhe von 70% (bzw. 90% bei Klein- und Kleinstunternehmen) in Höhe der ungedeckten Fixkosten.
  • Schadensausgleichsregelung (ohne betragsmäßige Begrenzung): Erforderlich ist der Nachweis eines Schadens durch den behördlich angeordneten Lockdown-Beschluss vom 28. Oktober 2020 (einschließlich dessen Verlängerung). Neben den Verlusten können auch entgangene Gewinne berücksichtigt werden.

Quelle: BMWi PM vom 5.2.2021

Was genau zu beachten ist, erfahren Sie auf unserer Sonderseite November- und Dezemberhilfe.

Keine Angst vor Gewinnen – Verlustnachweis im Rahmen der Kleinbeihilferegelung nicht (mehr) erforderlich

Keine Angst vor Gewinnen – Verlustnachweis im Rahmen der Kleinbeihilferegelung nicht (mehr) erforderlich

Eine praxisgerechte Lösung für das „Verlustproblem“ bei der Überbrückungshilfe II hat das Bundeswirtschaftsministerium jetzt vorgestellt: Es wird ein Wahlrecht eingeführt, unter welche Beihilferegelung die gewährten Hilfen fallen sollen. Dieses Wahlrecht kann noch im Rahmen der Schlussabrechnung ausgeübt werden, so dass man die tatsächlichen Zahlen abwarten kann.

D.h. auch wer Gewinne macht, weil er eben ein so gutes Krisenmanagement hat und die ausgezahlten Hilfen daher als Gewinn versteuert, muss diese nicht zurückzahlen, wenn die Voraussetzungen für die Kleinbehilferegelung vorliegen.

Da kann man Bundeswirtschaftsminister Altmaier nur zustimmen: „Das ist eine gute Nachricht und eine große Erleichterung für viele kleine Unternehmen.“

Und darum geht es:

Die Überbrückungshilfe II fällt beihilferechtlich bislang ausschließlich unter die „Bundesregelung Fixkostenhilfe 2020“. Auf dieser Grundlage können Beihilfen als Beitrag zu den ungedeckten Fixkosten eines Unternehmens in Höhe von bislang bis zu 3 Millionen Euro pro Unternehmen bzw. Unternehmensverbund vergeben werden, sofern diese nicht bereits durch andere Einnahmen gedeckt sind. Aktuell ist hier nach der Bundesregelung Fixkosten 2020 ein Verlustnachweis erforderlich.

Die zwischenzeitliche Erhöhung der beihilferechtlichen Obergrenze für Kleinbeihilfen auf 1,8 Millionen Euro pro Unternehmen (zuvor 800.000 Euro) durch die Europäische Kommission am 28. Januar 2021 schafft nun den nötigen beihilferechtlichen Spielraum, um für den Großteil der Unternehmen auch bei der Überbrückungshilfe II - ein Wahlrecht zu eröffnen, auf welchen Beihilferahmen die Überbrückungshilfe II gestützt wird. Die Unternehmen können im Rahmen der Schlussabrechnung wählen, ob sie die Überbrückungshilfe II auf Grundlage der „Bundesregelung Kleinbeihilfen“ oder der „Bundesregelung Fixkostenhilfe 2020“ erhalten möchten. Dieses Wahlrecht wird einfach und unkompliziert als Teil der ohnehin vorgesehenen Schlussabrechnung umgesetzt. Es ergeben sich keine neuen Anforderungen an die Antragstellung.

Für Unternehmen, für die der Spielraum der Kleinbeihilfenregelung von bis zu 1,8 Millionen Euro ausreicht, bedeutet das, dass bei der Schlussabrechnung keine Verluste nachgewiesen werden müssen. Sie können sich auf die Kleinbeihilfenregelung stützen, die einen Verlustnachweis nicht verlangt. Unternehmen, die bereits Zahlungen erhalten haben, können dann gegebenenfalls mit einer Nachzahlung rechnen. Für Unternehmen, für die der Spielraum der Kleinbeihilfenregelung von bis zu 1,8 Millionen Euro nicht ausreicht, bleibt es dabei, dass Verluste nachgewiesen werden müssen. Denn für diese Unternehmen bleibt die „Bundesregelung Fixkostenregelung 2020“ der maßgebliche Beihilferahmen.

Für Antragsteller, die das neue Wahlrecht nutzen möchten, bedeutet dies konkret Folgendes

  • Möchten Antragsteller das neue Wahlrecht nutzen, ist hierzu kein separater Änderungsantrag nötig. Bereits auf Grundlage der „Bundesregelung Fixkostenhilfe 2020“ gestellte Anträge und die entsprechenden Bescheide behalten bis zur Schlussabrechnung ihre Gültigkeit. Eine Verlustrechnung ist auch aktuell erst im Rahmen der Schlussabrechnung vorzulegen und nur für den Fall relevant, dass das Wahlrecht nicht genutzt wird (die Überbrückungshilfe II also dauerhaft auf Grundlage der „Bundesregelung Fixkostenhilfe 2020“ gewährt werden soll).
  • Im Rahmen der ohnehin notwendigen Schlussabrechnung kann angegeben werden, dass die Überbrückungshilfe II auf Grundlage der „Bundesregelung Kleinbeihilfen“ gewährt werden soll. Voraussetzung hierfür ist, dass die beihilferechtliche Obergrenze von 1,8 Millionen Euro pro Unternehmen hierdurch nicht überschritten wird (beispielsweise durch die ebenfalls auf Grundlage der „Bundesregelung Kleinbeihilfen“ gewährte Überbrückungshilfe I und III, Novemberhilfe und/oder Dezemberhilfe).
  • Wird das Wahlrecht im Rahmen der Schlussabrechnung genutzt, erfolgt die finale Gewährung der Überbrückungshilfe II folglich auf Grundlage der „Bundesregelung Kleinbeihilfen“. Eine Verlustrechnung ist in solchen Fällen nicht notwendig. Wurde die beantragte Überbrückungshilfe II aufgrund einer bereits vorgenommenen Verlustrechnung ggf. gekürzt, können die geltend gemachten Fixkosten als Teil der Schlussabrechnung entsprechend nach oben korrigiert werden.

Die notwendigen FAQ-Listen und Leitfäden zur Überbrückungshilfe II werden zügig angepasst.

Quelle: BMWi PM vom 2.2.2021

Term Sheet zur Überbrückungshilfe III mit den Konditionen im Überblick

Am 19. Januar 2021 hat das Bundesfinanzministerium vorab ein "Term Sheet zur Überbrückungshilfe III " veröffentlicht. Hier kann man sich schon mal über die Eckwerte zur Überbrückungshilfe III informieren bevor es im Februar mit den Anträgen los gehen soll.

Neue FAQ der Bundessteuerberaterkammer zur November- und Dezemberhilfe

Für die "außerordentlichen Wirtschaftshilfen" für November und Dezember 2020 gelten teilweise andere Regeln als für die Überbrückungshilfen. Die Bundessteuerberaterkammer hat in ihren FAQ zu Novemberhilfe und Dezemberhilfe mit Stand vom 26. Januar 2021 die Abweichungen und Neuerungen eingearbeitet. Die farbliche Kennzeichnung der entsprechenden Abschnitte erlaubt den schnellen Überblick.

Weitere Hinweise u.a. zur verlängerten Antragsfrist finden Sie auf unserer bpw Sonderseite zur November- und Dezemberhilfe.

Umsatzsteuersondervorauszahlung wird für Corona-betroffene Unternehmen auf Antrag auf Null gesetzt

Umsatzsteuer-Monatszahler, die von der Dauerfristverlängerung Gebrauch machen wollen und die eigentlich jeweils bis zum 10. des Folgemonats fällige Umsatzsteuer erst einen Monat später anmelden und zahlen wollen, müssen zum Ausgleich für die gewährte Stundung im Monat Februar eine Sondervorauszahlung in Höhe von 1/11 der gesamten Vorjahressteuer anmelden und abführen. Der Betrag wird zwar im Dezember wieder von der Umsatzsteuer abgezogen, belastet zunächst aber einmal jetzt die Liquidität.

Die Finanzverwaltung hat daher auf Bundesebene jetzt den Beschluss gefasst, dass auch für das Jahr 2021 die im Februar fällige Umsatzsteuer-Sondervorauszahlung bei anhaltender Pandemiebelastung per Antrag auf Null herabgesetzt werden kann, ohne dass dadurch der Anspruch auf Dauerfristverlängerung entfällt.

Zu den Details und was dabei zu beachten ist, teilt die Steuerberaterkammer Köln heute folgendes mit:

Die Entscheidung über den Herabsetzungsantrag obliegt dem zuständigen Finanzamt. Für die Beurteilung, ob ein Unternehmer „krisenbetroffen“ ist, sind die gleichen Maßstäbe wie zur Umsatzsteuer-Sondervorauszahlung 2020 anzulegen. Demnach gelten grundsätzlich alle Unternehmen (einschließlich Selbständige und Landwirte) in der derzeitigen Situation als von der Corona-Krise unmittelbar und nicht unerheblich Betroffene, es sei denn, es liegen konkrete gegenteilige Anhaltspunkte (z. B. bei Unternehmensgegenstand "Apotheke", "Lebensmittelgeschäft" etc.) vor. Aber auch im letztgenannten Fall können die Antragsteller ihre Betroffenheit schlüssig darlegen.

Der Antrag ist an keine besondere Form gebunden. Zur Verfahrensvereinfachung ist es möglich, dass der Unternehmer mit dem Vordruckmuster zur Beantragung der Dauerfristverlängerung 2021 USt 1 H bzw. der entsprechenden ELSTER-Eingabeoberfläche eine geringere Sondervorauszahlung für das Jahr 2021 in der Kz. 38 anmeldet und gleichzeitig zur Kz. 23 als "Ergänzende Angaben zur Steueranmeldung" den Grund für die geringere Sondervorauszahlung erklärt (unmittelbar und nicht unerheblich wirtschaftlich negativ von der aktuellen Corona-Krise betroffen). Sofern die Dauerfristverlängerung 2021 bereits beantragt und die entsprechende Umsatzsteuer-Sondervorauszahlung entrichtet worden ist, können bis zum 31. März 2021 berichtigte und entsprechend begründete Anmeldungen der Sondervorauszahlung für das Jahr 2021 übermittelt und bereits gezahlte Beträge erstattet werden. Die Dauerfristverlängerung bleibt in allen Fällen bestehen.

Bei Fragen stehen wir gerne zur Verfügung bzw. setzen für Sie den Antrag bei Bedarf mit der nächsten Umsatzsteuervoranmeldung um.

EU will Weg frei machen für Verlängerung der Corona-Hilfsmaßnahmen bis 31.12.2021

Wegen der anhaltenden wirtschaftlichen Probleme der Unternehmen in der Corona-Krise hat die EU-Kommission einen Vorschlag zur erneuten Verlängerung und Anpassung des Befristeten Beihilferahmens (Temporary Framework, TF) vorgelegt. Vorausgegangen ist eine Auswertung der bisherigen Erfahrungen. Dies hat die EU-Kommission am 19. Januar 2021 in einer Erklärung zur Verlängerung des Befristeten Beihilferahmens bis 31.12.2021 mitgeteilt.

Auf dieser Grundlage hat die Kommission den Mitgliedstaaten nun einen Vorschlagsentwurf mit folgendem Inhalt zur Stellungnahme übermittelt:

  • Die Bestimmungen des Befristeten Rahmens sollen bis zum 31. Dezember 2021 verlängert werden. Ziel ist es, den Mitgliedstaaten die Möglichkeit zu geben, Unternehmen in der anhaltenden Krise zu unterstützen, und gleichzeitig den fairen Wettbewerb zu schützen.
  • Da die Krise sich hinzieht, sollen die Obergrenzen für begrenzte Beihilfebeträge, die auf der Grundlage des Befristeten Rahmens gewährt werden können (derzeit bis zu 120 000 EUR je Unternehmen im Fischerei- und Aquakultursektor, 100 000 EUR je Unternehmen in der Primärproduktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse bzw. 800 000 EUR je Unternehmen aus einem anderen Sektor), und für Maßnahmen, die zu den nicht durch die Einnahmen gedeckten Fixkosten von Unternehmen beitragen (derzeit bis zu 3 Mio. EUR je Unternehmen), angesichts der anhaltenden wirtschaftlichen Unsicherheit und der Bedürfnisse der von der Krise betroffenen Unternehmen angehoben werden.
  • Die Mitgliedstaaten sollen ferner gewährte rückzahlbare Finanzierungsinstrumente (einschließlich Darlehen) in Höhe von bis zu 800 000 EUR je Unternehmen (120 000 EUR je Unternehmen im Fischerei- und Aquakultursektor bzw. 100 000 EUR je Unternehmen in der Primärproduktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse) auch zu einem späteren Zeitpunkt in direkte Zuschüsse umwandeln können. Damit sollen Anreize für die Mitgliedstaaten geschaffen werden, in erster Linie Beihilfen in Form rückzahlbarer Instrumente zu wählen.

Die Mitgliedstaaten haben nun Gelegenheit, zu dem Vorschlagsentwurf der Kommission Stellung zu nehmen. Den vollständigen Text der Presseerklärung finden Sie hier. Dort wird auch erkennbar, warum die in Deutschland umgesetzten Maßnahmen immer wieder unterschiedliche Kriterien erfüllen müssen.

Antragsfrist für November- und Dezemberhilfe verlängert bis zum 30. April 2021

Die Antragsfristen für die außerordentlichen Wirtschaftshilfen Novemberhilfe und Dezemberhilfe 2020 wurden bis zum 30. April 2021 verlängert. Damit bleibt Zeit zunächst die Überbrückungshilfe II zu prüfen, für die die Antragsfrist am 31. März 2021 endet. Teilweise lohnt es sich nicht. beide Anträge zu stellen wegen der Anrechnungsbestimmungen. Das kann man jetzt in Ruhe prüfen und abwägen. Außerdem soll jetzt alles startklar sein, für die Auszahlung der Novemberhilfe. Alle aktuellen Meldungen finden Sie auf dem Antragsportal für die  Überbrückungshilfe Unternehmen.

Beginn der Phase II im Herbst 2020 - jedenfalls bei den Überbrückungshilfen für KMU

Seit April hat sich viel getan. Wir alle mussten viel dazu lernen vor allem auch im Berufsalltag zur Aufrechterhaltung unserer Rollen in der Wirtschaft. Trotz aller Anstrengungen sinken leider die Infektionszahlen nicht wirklich und die Pandemie macht uns allen zu schaffen.

Für die stark gebeutelten KMU habem BMWi und BMF jetzt mit der Verlängerung der Überbrückungshilfen für KMU zu verbesserten Konditionen einen weiteren Schritt getan, um die mittelständische Wirtschaft zu stützen. Betroffen sind die Monate ab September bis zum Jahresende. Anträge sollen jetzt bald ab Mitte Oktober möglich sein. Es wird das gleiche Verfahren gelten, wie bei der Überbrückungshilfe Phase I und jetzt, wo alle Beteiligten mehr Erfahrung und Übung haben, sollte das auch ohne größeren Sand im Getriebe klappen. Wir verfolgen für Sie die aktuelle Entwicklung. Den jeweiligen Stand können Sie in unserem Corona-Ticker im Bereich Corona-Überbrückungshilfe wird verlängert nachlesen.

Für viele wenn nicht für uns alle sind die kommenden Monate entscheidend, ob und wie wir die Krise "gewuppt" kriegen. Wir stehen jedenfalls bereit, um Sie bei allen Steuer- und Finanzfragen nach besten Kräften zu unterstützen. Und das wichtigste nicht zu vergessen: Bleiben Sie gesund!

Sehr geehrte Mandanten!

Wir alle stecken noch mitten drin in der Corona-Krise. Die Nachrichten zu den Hilfsmaßnahmen überschlagen sich noch täglich. Gleichzeitig werden die ersten vorsichtigen Schritte zu einer Exit-Strategie eingeleitet.

Dank Ihres Verständnisses, unserer unbeirrten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und einer guten digitalen Infrastruktur bei bpw konnten wir den Betrieb im Interesse unserer Mandanten und deren Mitarbeiter aufrecht erhalten. Das wollen wir auch weiter so halten und Sie über unsere verschiedenen Unterseiten hier in unserem Corona-Ticker und natürlich telefonisch und per Datenaustausch bestmöglich informieren und beraten. Unsere aktuellen Corona-Themenseiten finden Sie in den Unterseiten im Untermenu aktuell zu folgenden Themen:

Wir bleiben aber alle weiterhin aufgerufen, nicht zwingend notwendige soziale Kontakte zu vermeiden. Wir bei bpw bleiben daher vor- und umsichtig. Wir setzen weiter auf Mail und Telefon für den Informationsaustausch. Auch das Homeoffice hat sixch bewährt, um die Situation im Büro vor Ort zu entspannen und die Abstandsregeln zu beachten, wenn nicht alle gleichzeitig vor Ort sind. 

Für Sie als Mandanten bedeutet das:

  • Wir sind weiterhin jederzeit für Sie erreichbar und alle Post und Unterlageneingänge werden zeitnah bearbeitet.
  • Auch persönliche Kontakte sind wieder möglich. Bitte vergewissern Sie sich vorher, dass Ihr gewünschter Ansprechpartner vor Ort ist.
  • Sollte die Übergabe von Papierunterlagen notwendig sein, vereinbaren Sie bitte mit uns, wo und wie das je nach Situation am Besten erfolgen kann.
  • Aktuelle Informationen zu Corona werden wir weiterhin auch auf unserer Homepage hier unter unserem "Corona Ticker" einstellen. 
  • Besondere Mitteilungen zu den einzelnen Niederlassungen finden sie unter dem jeweiligen Standort

Wir hoffen zuversichtlich, dass wir alle gemeinsam auch diese weltweite Krise bald und gut meistern werden. Mit den genannten Maßnahmen möchten wir unseren bescheidenen Anteil dazu beitragen. Es ist wichtig: auf jeden kommt es an.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen: Bleiben Sie und Ihre Familien und Belegschaften gesund.

Mit freundlichen Grüßen

Partner und Mitarbeiter Ihrer bpw-Teams vor Ort am 05.06.2020

BÖTTGES-PAPENDORF-WEILER
Steuerberater Wirtschaftsprüfer

Partnerschaftsgesellschaft mbB

Berlin-Bonn-Bornheim-Stollberg-Zwönitz